Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. 2. Korinther 4,18
Das persönliche Wort
ICH LEGE MEINE KRONE NIEDER!
Liebe Freunde und liebe Geschwister,
nach dem ersten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gingen Bilder mit Felix Nmecha durch die mediale Welt. Nach dem Spiel betete er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jonathan Tah und Spielern der Nationalmannschaft aus Curacao im Mittelkreis.
Bereits im Spiel bezeugte Felix Nmecha seinen Glauben an Jesus Christus durch seinen Torjubel. Die Welt der Medien zeigte sich gespalten. Sollte und darf ein Fußballspieler seinen Glauben so offen bekunden? Gehören Glaube und Jesus ins Stadion? Felix Nmecha bekennt sich immer wieder öffentlich zu seinem Glauben und erzählt auf christlichen Netzwerken, wie sein Glaube an Jesus Christus sein Leben verändert hat.
Mich selbst haben diese Bilder beeindruckt. Christen vereinen sich im Gebet, egal aus welchem Land und welcher christlichen Glaubensgemeinschaft sie angehören. Jesus vereint und macht uns zu Brüdern und Schwestern. Ich glaube, dass in der Einheit unter Christen und im gemeinsamen Gebet ein so kostbarer Schatz und auch Kraft und Segen steckt. Und ich glaube auch, dass Einheit in Christus ein Schlüssel für Erweckung und Aufbruch im Glauben ist.
Auch die Symbolik seines Torjubels hat mich sehr berührt. Er legte symbolisch seine Krone vor Jesus nieder und zeigt damit, dass nicht ihm, sondern Gott die Ehre und das Lob gehören, und das auf einem Event, bei dem es um Sieg, Tore, Erfolg, Ehre… geht. Mich hat diese symbolische Handlung auch an die Verse aus dem Vater unser erinnert.
„Dein Reich komme – Dein Wille geschehe“ Ich kapituliere vor dir, du darfst mein König sein, ich vertraue dir, dass du es gut und richtig machst. Nicht mein Wille, sondern dein Wille soll geschehen und das nicht nur im Himmel sondern auch schon hier auf der Erde. Wann hast du das letzte Mal deine Krone vor Jesus niedergelegt? Deinem Schöpfer und König.
Ich möchte dich ermutigen es mal auszuprobieren, auch ganz praktisch, als symbolische Handlung. Ich habe bemerkt, wie es mein Herz bewegt und verändert.Mit dieser Perspektive fällt es mir auch leichter mutiger zu sein, mich zu meinem Glauben zu bekennen – denn es geht nicht um meine, sondern um SEINE EHRE.
„Nicht mir Herr, nicht mir, sondern dir allein gehört die Ehre…“ (nach Psalm 115, 1)
„Denn DEIN ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit – in Ewigkeit“ Amen