Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihre ein Teil diese Baus, in dem Gott durch seinen Geist wohnt. Epheser 2. 22

Das persönliche Wort

Liebe Freunde und liebe Geschwister,

rund um unser Haus haben wir derzeit eine Großbaustelle. Dort werden zeitgleich drei Häuser mit insgesamt 26 Apartmentwohnungen gebaut. Da geht es laut und geschäftig zu. Was mich beeindruckt ist die Präzision auf der Baustelle. Es ist ein Ineinandergreifen aller Tätigkeiten. Jeder Arbeiter weiß was er zu tun hat, das Material wird rechtzeitig angeliefert und jeder Handgriff sitzt. Es ist wirklich eine Freude zu sehen, wie die Häuser parallel langsam wachsen und Form annehmen.

Im Epheserbrief werden wir als Bauteile beschrieben, die gemeinsam bauen. Hier wird das Bauwerk als Tempel des Herrn beschrieben in dem Gott durch seinen Geist wohnt. Ich stelle mir so die Gemeinde vor. Jeder von uns ist ein lebendiger Baustein, jeder hat einen bestimmten Platz den nur er ausfüllen kann. So wie oben bei der Baustelle beschrieben, funktioniert das Bauen nur, wenn wir es gemeinsam tun und wir Hand in Hand arbeiten. Jeder wird gebraucht, um „Gemeinde zu bauen“.

Es gibt so viele Bereiche und Aufgaben, wo wir als Baustein gebraucht werden. Es ist sehr schade, wenn ich zwar in die Gemeinde komme, mich aber nicht einbauen lasse. Denn dann bleibt eine Lücke im Ganzen und ich kann alleine als einzelner Baustein auch kein ganzes Haus bauen.

Jesus hat als Eckstein den Grund für einen guten „Gemeindebau“ gelegt. Er hält alles zusammen. Auf ihn dürfen wir weiterbauen und uns mit unseren Fähigkeiten und Begabungen als Baustein einsetzen lassen. Und so vielfältig wie wir Menschen sind, so vielseitig sind auch die Aufgaben in der Gemeinde. Da ist für jeden Platz und falls es einen Bereich nicht gibt, dann darf man gerne einen „Anbau“ machen. Es ist nur wichtig, dass wir gemeinsam und in Einheit bauen. Dann sehen die Menschen um uns herum, dass Jesus unsere Basis und die Liebe zu ihm und untereinander, unser Beweggrund ist.

Herzliche Grüße,

eure Heidi